Heimisches Holz zum Klangkörper Tief-Ton

Der Verein manufactur e. V. setzt sich mit der schonenden Verwertung des Rohstoffes Holz auseinander. Im Projekt konzipieren und fertigen junge Menschen einen Holzklangkörper, dessen Ton an den Tagebau erinnert.

Die Auseinandersetzung mit dem Rohstoff Holz und der Nachnutzung der Tagebaurestlöcher als Erholungsgebiete sind Teile der Projektidee. Mit der schonenden Verwertung des Nutzholzes aus dem Auwald besteht die Möglichkeit, junge Menschen mit Natur und dem bewussten Umgang mit dieser zu konfrontieren. Naturwissenschaften und Musik bilden hier ein Zusammenspiel. Die Projektidee ist es, in einem großen, organischen Resonanzkörper aus Esche einen Ton erklingen zu lassen, der die Ausmaße eines Tagebaus hat. Je größer das Holz, je tiefer der Ton. 

Schüler der Oberstufe ab ca. 12 Jahren sollen unter Anleitung den Klangkörper schaffen. Um aus einem Baumstamm eine geschwungene Form herstellen zu können, müssen sich die Kinder und Jugendlichen mathematisch mit Formen und Kurven beschäftigen. Am Anfang steht die geometrische Berechnung, welche dann digitalisiert und visualisiert wird und somit zu einer bildlich geschwungenen Form wird. Das so erstellte Konzept wird mit klassischen, handwerklichen Maschinen und Werkzeugen der Holzverarbeitung greifbar umgesetzt. So entsteht ein Klangkörper aus Holz. Mit diesem Klangkörper kann erforscht werden, welche musische Erlebniswelt und welcher Ausbau gemeinschaftlicher, sozialer Kompetenzen sich ergibt. Ziel ist es, zwei in Form und Größe unterschiedliche Klangkörper entstehen zu lassen, die wiederum am Ende des Projektes im musikalischen Dialog durch Tonvielfalt die Tiefe der bestehenden und neu entstandenen Landschaften wiederspiegelt.

Projektfakten

KategorieZukunft MINT: Förderung Kinder und Jugendliche
IdeengeberErik Pomplitz
Verein Projektträgermanufactur e. V.
Weiterführende Linkshttps://www.kulturwarenfabrik.com
https://manufactur-e-v.business.site